Das GMK-M-Team

Medienpädagogisches Coaching für Jugendeinrichtungen in Ostwestfalen, Lippe und Münsterland

Chainreaction – Wir verursachen eine Kettenreaktion

Wir bauen eine Kettenreaktion! Verwenden könnt ihr alle möglichen Teile, die ihr in eurer Einrichtung so findet: Pappe, Röhren, Wippen, klassiche Dominosteine, Bahnen für Murmeln, aber auch Materialien, die magnetisch sind oder einen Stromkreis öffnen und schließen können. Es geht darum, an einer selbstgewählten Stelle eine Kettenreaktion auszulösen, in der immer wieder etwas neues funktioniert.

Unser Beispiel startet mit einer Wippe: über eine Pappspur wird eine Kugel gerollt, so dass die Wippe kippt. Der untere teil der Wippe ist mit Alufolie präpariert und schtellt nach dem Kippen einen Kontakt mit einem auf dem Tisch liegenden Blech her. Wippe und Blech sind wiederum der Schalter, der einen USB-Ventilator antreibt: dazu haben wir das USB-Kabel aufgetrennt und eine Ader daraus an Blech/Wippe und ventilaor angeschlossen.

Der Ventilator bläst einen Tischtennisball durch eine Pappröhre und fällt auf einen als Stütze montierten Bierdeckel, so dass dieser umgestoßen wird. Die Stütze trägt unser gefrästes M-Team-Logo, in dessen obere „Spur“ wir einen Filzstift mit zwei alten CDs als eine Art Rad gesteckt haben. Durch den fehlenden Bierdeckel fällt das M-Team-Logo ein paar Zentimeter nach unten und treibt das Rad an, was dann ein paar Dominosteine umfallen lässt.

Der letzte Dominostein fällt auf eine Wippe, an dessen Ende sich eine große Dose befindet (im Video übrigens unsere „MusikMagnetDose„). Die Dose rollt nun über den Tisch und stößt eine aus Pappe mit ein paar Trinkhalmen gebaute Konstruktion an, die eine weitere Murmel auf eine Papprampe fallen lässt.

Am Ende dieser Murmelbahn befindet sich eine Art „Tor“ (Pappe mit Zahnstocher und Trinkhalm als Scharnier), das sich durch die Geschwindigkeit der Murmel öffnet. Das Tor wiederum hielt einen schon vorher angestellten Brushbot zurück, der nun freie Bahn hat, loszuflitzen: Der Bot wird um eine Pappe herumgeführt, an dessen Ende ein Pendel hängt, was der Brushbot anstößt.

Am Pendel ist ein Kabel und ein Magnet befestigt – der Magnet zieht sich an einen weiteren Magnetenan, an dem ebenfalls ein Kabel befestigt ist. Beide Kabel zusammen schließen wieder einen Stromkreis und lösen über ein Makey Makey-Bord das abschließende Feuerwerk am Bildschirm aus, das in Powerpoint hinterlegt ist und bisher in einem Schwarzbild „wartete“. FERTIG! 🙂

Der Aufbau verlangt etwas Zeit, vor allem sind aber kreative Ideen gefragt, wie Schalter u.ä. konstruiert werden können. Hier sind de Phantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Es können natürlich auch Elemente vom Tisch (oder gar durch ein Treppenhaus) fallen oder ihr könnt auch Wasser und Luftballons zusätzlich nutzen. Letztlich macht der Aufbau vor allem sehr viel Spaß und die Ideen kommen von ganz allein. Eine gewisse Frustrationstoleranz solltet ihr beim ausprobieren mitbringen, da immer mal etwas schief läuft, nicht funktioniert oder ungeplant umgestoßen wird. Aber wenn ein Durchlauf klappt, ist die Freude umso größer!

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Thema von Anders Norén